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Zuckerbäckerball 2007
26.1.2007 im Austria Center

Der Zuckerbäckerball ist jedes Jahr wieder ein besonderes Erlebnis. Torten, Torten und nochmals Torten, das ist wohl die Kurzfassung des Abends, behaupten manche böse Zungen. Doch dies und einige andere Eigenarten machen ihn zu etwas ganz Besonderes. Der Ball der Konditoren hat seit jeher einen ganz speziellen Platz in der Wiener Ballszene. Und dass er diesen verdient und aus dem Einerlei der großen Bälle heraussticht, versuchen die Veranstalter jedes Jahr aufs Neue zu beweisen. Und es gelingt Ihnen.

Schon beim Betreten des Balles fällt einem auf, dass hier etwas ganz anders ist. Man betritt das Foyer des Austria Centers und bemerkt vor allem die vielen kleinen Tische, die zu einem Glas Sekt zum Auftakt des Ballabends regelrecht einladen. Direkt an der Rolltreppe, die die Ballgäste mitten ins Geschehen bringt, bekommen die Damen sofort das erste Indiz dafür, dass es sich um einen kalorienreichen Abend handelt: Ein kleines Törtchen als Damenspende (welches sich sehr gut dazu eignet, um die Eröffnung zu überstehen).

Dann folgte, wie immer sehr beeindruckend von Herrn Klaus Mühlsiegl inszeniert, die Eröffnung des Balles durch das Jungdamen- und -herrenkomittee mit TänzerInnen aus wohl allen Tanzschulen Wiens. Hierbei sticht gleich die unglaubliche Anzahl der Paare ins Auge, die dieses Jahr mit 208 Paaren sogar den Opernball übertrumpft. Es zeigt sich also, dass der Ball vor allem beim jungen Publikum äußerst beliebt ist. Und kein Wunder! Auf keinen anderen Ball geht es so ausgelassen und ungezwungen zu wie auf diesem. Und das ist durchaus positiv gemeint.

Eine spezielle Besonderheit des Balles ist die allseits beliebte Tortentombola. 2500 Lose - jedes davon mit Gewinn - gibt es zu kaufen. Theoretisch für jeden Gast eines, doch sind diese sehr schnell weg, da viele Herrschaften auch schon mal mehr Lose kaufen. Die Torten, die übrigens ausgezeichnet sind, stammen aus den Betrieben der einzelnen Zuckerbäcker, also Aida & Co.
Und wem das noch nicht reichte konnte versuchen, sich noch einen der zahlreichen Preise in den 3 Luftballonregen zu ergattern. Vor allem da zeigte sich der Ball von seiner lockeren Seite, da es hier schon mal vorkam, dass die eigene Dame kurzerhand auf den Schultern landete, damit man möglichst als Erster einen Ballon ergatterte.

Doch auch tänzerisch konnte der Ball überzeugen. Die Tanzfläche war stets zwar gut besucht aber nie so dicht gepackt, dass man nicht tanzen konnte. Die Musik dazu war, nun, eigentlich ausgezeichnet, doch konnte man bei der MusikAUSWAHL öfters nur den Kopf schütteln. Schlager sind nicht jedermanns Sache, und natürlich lockern sie das Musikrepertoire auf, aber... muss das sein?

Alles in allem war der Zuckerbäcker-Ball wieder ein gelungener Ballabend und man kann nur hoffen, dass den Veranstaltern die Ideen nicht ausgehen in den kommenden Jahren. Eines ist sicher: wir werden auch nächstes Jahr wieder beim Ball der Wiener Zuckerbäcker dabeisein und berichten!
Schon beim Betreten des Balles fällt einem auf, dass hier etwas ganz anders ist. Man betritt das Foyer des Austria Centers und bemerkt vor allem die vielen kleinen Tische, die zu einem Glas Sekt zum Auftakt des Ballabends regelrecht einladen. Direkt an der Rolltreppe, die die Ballgäste mitten ins Geschehen bringt, bekommen die Damen sofort das erste Indiz dafür, dass es sich um einen kalorienreichen Abend handelt: Ein kleines Törtchen als Damenspende (welches sich sehr gut dazu eignet, um die Eröffnung zu überstehen).
Als tänzerische Zwischeneinlage diente die Formationsgruppe des Formationsclubs Immervoll, welche von den Trainern Peter Weiß und Werner Matulla choreographiert wurde. Die optisch wie auch akustisch nett gestaltete Show zeigte jedoch einige Mängel, vor allem was Synchronität der einzelnen Paare anbelangte. Aber nichts desto trotz eine gute Einstimmung auf einen flotten Ballabend.

Tortenüberreichung an die Ehrengäste
Anschließend kam es zur traditionellen Überreichung der Torten an die Ehrengäste durch einige Paare des Eröffnungskomittees, welche wie jedes Jahr äußerst zeremoniell durchgeführt wurde. Dann folgten Zuckerbäcker Ball-typisch die eher kurz gehaltenen Ballreden, nach denen es nach einem "Alles Walzer und viel Vergnügen" von Herrn Mühlsiegl zum Hauptteil des Abends kam: Tanzen, Plaudern und Entdecken. Und vor allem vom Letzteren gab es genug. Da gab es zum Beispiel die süße Spielecke, bei der man gegen 10€ mit kleinen Spielen wie Hufeisen- oder Ringewerfen kleine Süßigkeiten oder beim Glücksrad sogar eine Torte gewinnen konnte.

Tortenüberreichung an die Ehrengäste
Anschließend kam es zur traditionellen Überreichung der Torten an die Ehrengäste durch einige Paare des Eröffnungskomittees, welche wie jedes Jahr äußerst zeremoniell durchgeführt wurde. Dann folgten Zuckerbäcker Ball-typisch die eher kurz gehaltenen Ballreden, nach denen es nach einem "Alles Walzer und viel Vergnügen" von Herrn Mühlsiegl zum Hauptteil des Abends kam: Tanzen, Plaudern und Entdecken. Und vor allem vom Letzteren gab es genug. Da gab es zum Beispiel die süße Spielecke, bei der man gegen 10€ mit kleinen Spielen wie Hufeisen- oder Ringewerfen kleine Süßigkeiten oder beim Glücksrad sogar eine Torte gewinnen konnte.
Und wem das noch nicht reichte konnte versuchen, sich noch einen der zahlreichen Preise in den 3 Luftballonregen zu ergattern. Vor allem da zeigte sich der Ball von seiner lockeren Seite, da es hier schon mal vorkam, dass die eigene Dame kurzerhand auf den Schultern landete, damit man möglichst als Erster einen Ballon ergatterte.
Doch auch tänzerisch konnte der Ball überzeugen. Die Tanzfläche war stets zwar gut besucht aber nie so dicht gepackt, dass man nicht tanzen konnte. Die Musik dazu war, nun, eigentlich ausgezeichnet, doch konnte man bei der MusikAUSWAHL öfters nur den Kopf schütteln. Schlager sind nicht jedermanns Sache, und natürlich lockern sie das Musikrepertoire auf, aber... muss das sein?
Alles in allem war der Zuckerbäcker-Ball wieder ein gelungener Ballabend und man kann nur hoffen, dass den Veranstaltern die Ideen nicht ausgehen in den kommenden Jahren. Eines ist sicher: wir werden auch nächstes Jahr wieder beim Ball der Wiener Zuckerbäcker dabeisein und berichten!
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