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Ball der Technik 2007
Um 20:30 wurden die Türen geöffnet und das erstaunlich junge Publikum stürmte herein. Die feierliche Eröffnung fand eine Stunde später statt. Als erstes begrüßte eine Fanfare die Gäste. Das TU-Orchester war schon bereit und spielte die „Mazurka“ aus dem wunderschönen „Schwanensee“ von P.I. Tschaikowski. Das Orchester, unter der Leitung von Andreas Fellner, besteht nur aus Sudenten der technischen Universität und spielte seine Eröffnungsstücke mit voller Leidenschaft. Es folge dann die „Sphärenklänge“, komponiert von Joseph Strauss und zu diesem schönen Stück tanzte das strahlende Jungdamen und Jungherrenkomitee. Die Choreographie und das Einstudieren wurden von Ingeborg Knopf-Bousa, die mit ihrem strengen Blick alles unter Kontrolle hatte, übernommen. Die Eröffnung war sehr festlich und mit einem Lächeln auf den Lippen genossen die jungen Tänzer ihre Leistung. Der Ball wurde von unserem neuen Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn eröffnet, wonach sich die Tanzfläche schnell mit Jung und Alt füllte. Ab 22 Uhr spielte das „große Ballorchester“ nur noch Walzer und Polka-Klassiker.
Zu erwähnen ist das neu gestaltete Plakat, Einladung und Walzerheft, das durch einen von der Akademie der bildenden Künste ogarnisierte Wettbewerb ermittelt wurde. Es stellt ein walzertanzendes Paar da, welches mit gelben und roten Klick-Lichtern ausgestatten waren und mit einer Langzeitbelichtung aufgenommen wurden. Ein sehr abstraktes Bild, jedoch in seiner Entstehungsgeschichte sehr zum Ballveranstalter passend.
Dieses Jahr wurden, wie auf vielen der anderen Bälle auch, die neuen Säle dem Publikum zugänglich gemacht. Aber auch viele der "alten" Säle waren wieder geöffnet. Als erstes muss man die Salsa-Bar unten im neuen Wintergarten (Hofburg-Forum) erwähnen. Die lustige Band „José Ritmo & Cacao“ sorgte für heiße Stimmung aus dem Süden. Jeder tanzte oder schunkelte heftig geschunkelt und wackelte mit den Hüften. In einer Ecke des Wintergartens versteckte sich eine Bar, die erfrischende Getränke anbot. Eine nette Atmosphäre!
Im Festsaal wurden wie üblich die klassische Wiener und Langsame Walzer angeboten. Die Tanzfläche war voll und die Ballgäste amüsierten sich ganz offensichtlich. Alle Tische waren besetzt mit einem jungen Studentenpublikum. Um Mitternacht sowie um 2:30 war der Boden dann nicht mehr zu sehen. Alle Ballgäste trafen sich hier um die Fledermaus-Quadrille zu tanzen. Mit viel Jubel und Gelächter wurde auch die traditionelle Polka mitgemacht. Von Mitternacht bis 2:30 war übrigens Damenwahl! Die Techniker wurden also gezwungen, sofern sie aufgefordert wurden, ein paar Schritte auf dem Tanzparkett zurückzulegen!!!!
Im Ceremoniensaal sorgte Christian Plattner für eine feurige „Jazz-Party“. Viele Leute tanzten bis 3 Uhr in der Früh. Leider machte diese Gruppe zu oft Pause, sodass es immer eine lange Unterbrechung gab.
Eine neue Attraktion in der Hofburg konnte man am TU-Ball auch noch entdecken: der Heuriger im Keller. Nette Atmosphäre, guter Wein, ein paar Schmankerl zwischendurch und eine wunderbare angenehme Schankmusik. Dann konnte man gemütlich nach der anstrengenden Quadrille auf ein Glas Wein und ein paar deftige Schmalzbrote, die Füsse ausruhen lassen.
Die Musikgruppe „Salon Combo“ war wie ein Ballgastmagnet. Die Tanzfläche war immer voll. Sehr eng, sehr heiß aber genau diese Faktoren machen es zu einer guten und gemütlichen Atmosphäre. Alle Lieder, die man schon vergessen hatte, wurden gespielt: italienische Liebeslieder zum erholen, die besten Rock-n-Roll der 70 und 80 und natürlich ein paar Wiener Walzers zwischendurch.
Eine schöne Tradition wurde auf diesem Ball wieder entdeckt: die Tanzkarte. Der TU-Ball hat dieses wieder eingeführt. Dieses Heft befindet sich in der Obhut der wunderschönen Ballbesucherinnen und darin sind die Walzer, Polkas und Quadrillen des ganzen Abends aufgelistet. Die schwierigste Aufgabe war nur einen Mann zu finden, der sich stolz für einen Tanz mit den jungen Damen einschreiben würde.
Alles in einem war dieser Abend ein wunderschönes, elegantes, junges Ballerlebnis. Die vielen Sälen, die Musik und das Ambiente haben wir den jungen Ballbesuchern und vor allem der wunderschönen Hofburg zu verdanken!
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