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Ball der Hochfinanz 2007


Um 21.30 Uhr war es soweit. Die Gäste des Galadinners waren mit dem Essen fertig und der Ball konnte mit einer feierlichen Eröffnung im großen Festsaal beginnen werden. Der Saal war randvoll gefüllt mit Ballgästen, die es kaum erwarten konnten das Ballparkett zu stürmen. Kameras, Fotografen und Ballgäste warteten gespannt was nun kommen würde. Die Eröffnung wurde von der Tanzschule Stanek geleitet. Nachdem die perfekt einstudierte Choreographie absolviert war, kam der Eröffnungswalzer dran und endlich konnte man tanzen. Im großen Saal sorgten abwechselnd die Wiener Damenkapelle Johann Strauß und eine Band für tolle Stimmung. Welches sich mit einem immer vollen Tanzparkett widerspiegelt.

Um Mitternacht wurde die Stimmung mit einer Showeinlage auf den Höhepunkt gebracht. Die Ballgäste wurden mit einer Samba-Trommel-Gruppe zum Karneval nach Rio de Janeiro entführt. Die heißen Rhythmen ließ nun auch den letzten Tanzmuffel im Takt mitklatschen. Das ließ natürlich die Samba-Tänzerin nun zu Hochform auflaufen. Durch mit ihren Kostümen glaubte man auf einer Tribüne bei einen Samba-Umzug zu sitzen! Dieses bewahrheitete sich dann auch, da die ganze Truppe einen Umzug durch das Palais veranstaltete. Sobald nun das Parkett frei war wurden wir abrupt nach Österreich zurückgeholt, denn es war Zeit für die Fledermausquadrille! Die Gäste nahmen Aufstellung und unter den fachlichen Anweisungen von Herrn Stanek wurde das Chaos etwas geschlichtet. So absolvierten die tanzfreudigen Gäste alle sechs Touren und mehrere Sportfinalen.

Nicht nur im Großen Saal war eine ausgelassene Stimmung sondern auch im Cafe Central. Dieses wurde extra für diesen Ballabend geschlossen und nur den Ballgästen zugänglich gemacht. Dem Dauergast und österreichischen Schriftsteller Peter Altenberg am Eingang des Cafe Central und natürlich den Ballgästen wurde nun mit kubanischen Rhythmen ein heißer Abend geboten.

Für die Freunde des modernen Tanzes gab es noch die Club Lounge mit Chillout Zone und Disco Sound. Der DJ sorgte für ein breites Angebot der unterschiedlichen Musik, so dass jeder angesprochen wurde. Die Dekoration und die Bar sorgten für eine richtige Lounge-Atmosphäre.  

Auf diesem Ball zeigt sich, dass der Glaube, dass Menschen des Finanzwesen Tanzmuffeln sind, einfach falsch ist. Im Gegenteil zeigten sie an diesen Abend wie man so richtig feiern kann. Die Besucher waren alle sehr vornehm gekleidet und der Altersdurchschnitt lag vielleicht bei 30-35, welches sich in der ausgelassen und freundlichen Stimmung am Ball widerspiegelte. Auch hatte man das Gefühl, dass das Organisationskomitee sehr bemüht war einen perfekten und tollen Ballabend zu organisieren, bei dem es an nichts fehlen sollte.

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