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Faschingsbeginn 2007
Die Ausgangsbedingungen für die diesjährige Grabenquadrille waren eigentlich denkbar schlecht: Zum ersten Mal seit Beginn der Tradition vor rund 9 Jahren schneite es dieses Jahr sehr heftig am 11.11. Doch wir wurden überrascht: Die Grabenquadrille hat scheinbar viele Freunde, denn es waren nicht wenige, die da trotz klirrender Kälte zum Tanzen kamen.
Quadrille im Schneetreiben
Zaungäste mit Schirmen
Dass der Faschingsbeginn dieses Jahr ein Sonntag war, mag auch ein Grund gewesen sein, weswegen in etwa die gleiche Teilnehmeranzahl wie die Jahre zuvor vertreten war. Vertreten waren alle Altersgruppen, von Tänzern bis Nichttänzer, welche schlicht zusahen. Die Ansage der Quadrille lag wieder in den fähigen Händen von Herrn Tanzmeister Klaus Mühlsiegl, welcher es erneut schaffte, mit seinem Wiener Charme zu unterhalten und selbst bei Schneetreiben eine ausgelassene Stimmung zu erhalten.
Klaus Mühlsiegl
Dass die Quadrille diesmal am Graben stattfand, lag an einer Bitte der Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel. Nachdem die Wiener Tanzschulen das Event für den Stock-im-Eisen-Platz angekündigten und spät aber doch eine Bewilligung bekamen, erstaunt eine Änderung des Veranstaltungsortes. Andererseits bleibt die Faschingsquadrille auf diesem Wege wieder die von uns oft erwähnte Grabenquadrille. Frau Stenzel selbst war anwesend und tanzte ebenso wie die Präsidentin der Wiener Tanzschulen Karin Lemberger bei der Quadrille mit.

Dame in Gold: Ursula Stenzel

Dame links: Karin Lemberger
Dame in Gold: Ursula Stenzel
Dame links: Karin Lemberger
Besonders arm dran waren die Vorzeigepaare in weißem Kleid und Frack auf der Tribüne. Diese mussten naturgemäß ohne wärmende Jacken auskommen. Wir hoffen, dass sie gesund geblieben sind. Zwischenzeitig wurde sogar kurzerhand zum Besen gegriffen um den Schnee auf der Tribüne zum Tanzen zu entfernen.

gut gelaunte, aber frierende Paare

Wiens einziger Schneeräumer im Frack
Pünktlich um 11:11 endeten die Proben und es wurde (halb)ernst: Der Fasching begann und die Ballsaison wurde mit der ersten Quadrille eröffnet. Nach einem Galopp und dem dazugehörigem traditionellen Abschlußwalzer gab es die heiß ersehnten ersten Faschingskrapfen, von denen 3000 vorrätig waren. Obwohl weit weniger Besucher gekommen waren, wurde der Berg der vorrätigen Mehlspeisen immer kleiner bis auch der letzte Krapfen innerhalb kürzester Zeit verschwunden war.

Schneewalzer zu Faschingsbeginn

Die Präsidentin und die ersten Krapfen
Als weiteren Auftakt der Ballsaison verteilten die Wiener Tanzschulen erneut den Ballkalender von Balina-Joppich, der einerseits interessante Neuerungen, aber auch einige Enttäuschungen bot. Früher als reiner Ballkalender verstanden, in dem alle Ballfeste Wiens mitsamt Adresse und Telefonnummer angegeben war - was die Kartenreservierung erneut erleichterte, wurde dieses Konzept bereits letztes Jahr völlig verändert und mehr als ein Katalog der eigenen Produkte verstanden. Einerseits natürlich eine nette Idee, um die aktuelle Ballmode zu präsentieren, andererseits jedoch finden sich nun nur mehr 4 Seiten mit Ballterminen, die dicht gedrängt aufgelistet keinen Platz mehr für Zusatzdaten liefern. Termin, Ball, Ort und Stadt, mehr gibt es nicht. Und nachdem auch Bälle anderer Bundesländer sowie auch aus dem Ausland (das muss gelobt werden) eingang in den Kalender fanden, erweist sich das Suchen im Ballkalender schwer. Unseren Ballkalender gibt es in Kürze hier auf WienTanz.com.

Zwei Ansichten mit dem Fischauge

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass die Wiener Tanzschulen es dieses Jahr wieder geschafft haben, der Wiener Ballsaison einen würdigen Auftakt zu liefern. Ein lustiges Detail am Rande: einige Gäste hatten sogar Sekt mit und stießen auf den Faschingsbeginn an. In den ersten Jahren boten die Wiener Tanzschulen dies auch, aber nach 2-3 Jahren wurde dieser Usus wieder aufgegeben.
Mehr Fotos zum Event gibt es in unserer Fotogalerie!
gut gelaunte, aber frierende Paare
Wiens einziger Schneeräumer im Frack
Pünktlich um 11:11 endeten die Proben und es wurde (halb)ernst: Der Fasching begann und die Ballsaison wurde mit der ersten Quadrille eröffnet. Nach einem Galopp und dem dazugehörigem traditionellen Abschlußwalzer gab es die heiß ersehnten ersten Faschingskrapfen, von denen 3000 vorrätig waren. Obwohl weit weniger Besucher gekommen waren, wurde der Berg der vorrätigen Mehlspeisen immer kleiner bis auch der letzte Krapfen innerhalb kürzester Zeit verschwunden war.
Schneewalzer zu Faschingsbeginn
Die Präsidentin und die ersten Krapfen
Als weiteren Auftakt der Ballsaison verteilten die Wiener Tanzschulen erneut den Ballkalender von Balina-Joppich, der einerseits interessante Neuerungen, aber auch einige Enttäuschungen bot. Früher als reiner Ballkalender verstanden, in dem alle Ballfeste Wiens mitsamt Adresse und Telefonnummer angegeben war - was die Kartenreservierung erneut erleichterte, wurde dieses Konzept bereits letztes Jahr völlig verändert und mehr als ein Katalog der eigenen Produkte verstanden. Einerseits natürlich eine nette Idee, um die aktuelle Ballmode zu präsentieren, andererseits jedoch finden sich nun nur mehr 4 Seiten mit Ballterminen, die dicht gedrängt aufgelistet keinen Platz mehr für Zusatzdaten liefern. Termin, Ball, Ort und Stadt, mehr gibt es nicht. Und nachdem auch Bälle anderer Bundesländer sowie auch aus dem Ausland (das muss gelobt werden) eingang in den Kalender fanden, erweist sich das Suchen im Ballkalender schwer. Unseren Ballkalender gibt es in Kürze hier auf WienTanz.com.
Zwei Ansichten mit dem Fischauge
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass die Wiener Tanzschulen es dieses Jahr wieder geschafft haben, der Wiener Ballsaison einen würdigen Auftakt zu liefern. Ein lustiges Detail am Rande: einige Gäste hatten sogar Sekt mit und stießen auf den Faschingsbeginn an. In den ersten Jahren boten die Wiener Tanzschulen dies auch, aber nach 2-3 Jahren wurde dieser Usus wieder aufgegeben.
Mehr Fotos zum Event gibt es in unserer Fotogalerie!