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T E R M I N E

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Let's Dance For Life 2007


Genauso wie der Opernball, die Grabenquadrille oder der Tag der offenen Tür der Wiener Tanzschulen kann man beim alljährlichen Let's Dance 4 Life mittlerweile auch von Tradition sprechen. Zuerst begonnen als Tanzmarathon zugunsten der AIDS-Hilfe hat man bald das Konzept geändert und einen gemütlichen Tanzabend mit anschließendem Single-Clubbing daraus gemacht.
Der Tanzabend, der "5-Uhr-Tee" wie er genannt wurde, wurde professionell von Markus und Michael von Just4dance betreut, die ja bekanntlich ein Garant für gute Stimmung sind.


Just4dance: links Markus Fiscala, rechts Michael Konicek

Nach einigen einleitenden Worten wurde, bevor es richtig losging, das Publikum mit einem Modetanz von den Plätzen auf die Tanzfläche gelockt.


Modetänze mit Markus

Die meisten blieben gleich dort und tanzten einfach weiter. Rumba, ChaChaCha, Walzer, alles wurde gespielt und natürlich auch getanzt. Sogar einige seltene Slowfoxes fanden sich darunter. Dabei darf nicht vergessen werden, dass das Hauptmotiv für das Tanzevent natürlich die AIDS-Hilfe ist und einerseits alle Einnahmen (Eintrittspreise, Erlöse aus der Tombola) dem Verein der AIDS-Hilfe übergeben werden, um AIDS-Kranken helfen zu können, andererseits natürlich auch, um die Erkrankung wieder ins Bewusstsein zu rufen.


Verkauf der Tombola-Lose

Wie die Organisatorin Michael Tuma später erklärte, steige im Moment die Anzahl der Erkrankungen wieder trotz Aufklärung in den Schulen und den Medien. Weiters setzt sich Event auch für gleichgeschlechtliche Paare ein, und so konnte man beim später stattfindenden Singleclubbing auch mit einem Herz mit einer bestimmten Nummer und einer entsprechenden Farbe (rot sucht Frau, gelb sucht Mann) signalisiert werden, welches Geschlecht man sucht. Anhand der Nummer konnte man dann eine Nachricht mit dem Postillion d'Amour schicken, der die Aufgabe hatte, die betreffende Person zu finden und den Brief zu übermitteln.

Die Liebesboten

Doch zurück zum Tanzen selbst: Der nächste Programmpunkt nach der Eröffnung war - nach einiger Zeit bester Tanzmusik - die Dance4Fans-Gruppe der Tanzschule Stanek unter der Leitung von Markus.

Dance4Fans

Andere Highlights von Let's Dance For Life waren eine Stepptanzeinlage mit anschließendem "Workshop", bei dem jeder so steppen konnte wie er es wollte. Das hätte vielleicht besser gemacht werden können. Unter einem Workshop stellt man sich doch mehr vor als einfach nur ein Rumgespringe.



Ein wirkliches Highlight waren die gleichgeschlechtlichen Tournierpaare, welche zeigten, dass es auch außerhalb der klassischen Rollenverteilung (Der Herr führt) ausdrucksstarken Tanz geben kann.


Ein Tanzpaar mit zwei Herren

Sinnliche Frauenpower
 
Kurz vor Ende des 5 Uhr Tees wurde noch eine Publikumsquadrille getanzt, von der sich aber nur wenige Paare begeistern ließen. Die Ansage übernahm Tanzschulbesitzer Ing. Wolfgang Stanek selbst, doch fehlte es am Funken, mit dem das Publikum beziehungsweise die Mittänzer für diese Quadrille hätten begeistert werden sollen. Die Einführung dauerte zu lange, um wirklich fesseln zu können. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ohne Vorzeigepaar die Erklärung schwer fällt.


Ing. Wolfgang Stanek

Eine von zwei Quadrille-Reihen

Abschließend muss man sagen, dass die Tanzfläche eigentlich immer dicht besiedelt war, was sicherlich der guten Musik sowie der entspannten Atmosphäre zu verdanken ist.


Begeisterte Tänzer

gemütliche Atmosphäre an den Tischen

Zwischen 5-Uhr-Tee und Singleclubbing sprach die Veranstalterin Michaela Tuma kurz über das Problem AIDS in unserer Gesellschaft und die Bemühungen des Vereins der AIDS-Hilfe. Danach wurden die Hauptpreise der Tombola gezogen.


Graue Eminenz (Rollstuhl): Michaela Tuma

Das folgende Singleclubbing wurde weiterhin moderatorisch vom Just4Dance-Team betreut. Einige kurze Impressionen des Clubbings und vor allem des nächsten Programmhöhepunktes: eine Lightshow!


Der Radio Wien-DJ

Clubbing-Feeling im Wimberger

oben und unten: spektakuläre Lightshow


Mehr Fotos gibt es wie immer in unserer Fotogalerie!
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