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Rudolfina Redoute 2008
Wie jedes Jahr zog die Rudolfina Redoute auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste an. Alt und jung, alles war vertreten, obwohl das Verhältnis wohl eher zu den jüngeren Besuchern tendierte. Als einer der letzten Bälle gibt es auf dem Ball noch eine Maskenpflicht für ledige Damen mit Demaskierung um Mitternacht und Damenwahl bis dahin. Eine überaus interessante Tradition, die es auf jeden Fall zu erhalten gilt. Und verglichen mit den letzten Jahren schienen die Damen sich diesmal auch verstärkt an dieses Brauchtum gehalten zu haben. Abgesehen von Damen mit ihren farbenfrohen Masken boten natürlich auch die Herren der verschiedenen Studentenverbindungen in Coleur, also mit Band und Mütze in ihren Verbindungsfarben, ein prachtvolles Bild.

Herren in Coleur

Vor Beginn der Eröffnung sammelten sich die Masken tragenden Damen im Zeremoniensaal, während sich die Herren in Coleur (die übrigens freien Eintritt zum Ball bekommen) andernorts trafen. Dann zogen zuerst die Herren in den Festsaal ein und bildeten ein Spalier, gefolgt von den Damen, die selbiges taten.
Herren in Coleur
Vor Beginn der Eröffnung sammelten sich die Masken tragenden Damen im Zeremoniensaal, während sich die Herren in Coleur (die übrigens freien Eintritt zum Ball bekommen) andernorts trafen. Dann zogen zuerst die Herren in den Festsaal ein und bildeten ein Spalier, gefolgt von den Damen, die selbiges taten.
Einzug der Herren in Coleur

Einzug der Damen in Maske

Maskierte Schönheiten
Es folgte der Einzug des Eröffnungskomitees, deren Herren aus Mitgliedern der Verbindung bestehen, während die Damen auch ohne Verbindung zur Rudolfina eröffnen können. Die Herren naturgemäß in Frack und Vollcoleur, die Damen in Weiß mit Tüchern aus den Farben der Verbindung. Vor dem Eröffnungstanz zogen zu den Klängen von Gaudeamus igitur und der Bundeshymne noch die Ehrengäste ein, darunter unter anderem der Rektor der Uni Wien sowie der 2. Nationalratspräsident Dr. Michael Spindelegger.
Einzug der Damen in Maske
Maskierte Schönheiten
Es folgte der Einzug des Eröffnungskomitees, deren Herren aus Mitgliedern der Verbindung bestehen, während die Damen auch ohne Verbindung zur Rudolfina eröffnen können. Die Herren naturgemäß in Frack und Vollcoleur, die Damen in Weiß mit Tüchern aus den Farben der Verbindung. Vor dem Eröffnungstanz zogen zu den Klängen von Gaudeamus igitur und der Bundeshymne noch die Ehrengäste ein, darunter unter anderem der Rektor der Uni Wien sowie der 2. Nationalratspräsident Dr. Michael Spindelegger.
Eröffnungskomitee
Mag. Harald Willenig
Nach einigen kurzen Grußworten und Reden folgte der Eröffnungstanz, choreografiert durch die Tanzschule Rueff. Dieser war Rueff-typisch recht lieblich und klassisch inszeniert und bot einen angenehmen Anblick, enthielt aber keine großen Überraschungen.
Simone Rueff
oben u. unten: Eröffnungstanz
Der Eröffnung folgte ein Ballett der Vereinigung Wiener Staatsopernballett mit einer Choreografie von Christian Tichy. Diese wunderbare Inszenierung unter den Klängen von Josef Strauß'es Sphärenklängen stellten den klassischen Ablauf einer Redoute dar: Mann trifft geheimnisvolle Frau mit Maske, tanzt und flirtet mit ihr, es folgt die Demaskierung um Mitternacht mit anschließendem Galopp. Wirklich wunderschön umgesetzt und vor allem herrlich passend zu dem Ball.
Tanz mit Dame in Maske
Galopp
Nach dem Eröffnungswalzer war der Ball eröffnet und das Parkett dem tanzfreudigen Publikum überlassen. Hier zeigte sich der Damenüberschuß und einige Damen tanzten kurzerhand miteinander.
Eröffnungswalzer
Herrenmangel
"Alles Walzer"
Nach der Eröffnung erkundeten wir die restlichen Räume und entdeckten die "Playboys" im Zeremoniensaal, der übrigens in den Farben der Rudolfina dekoriert war. Diese Band, zusammen mit dem Saxophonisten TomX und DJ Roland brachten den Saal wirklich zum Kochen. Anderswo, in der Geheimen Ratsstube entdeckten wir Sinus & Co, die wie immer solide, aber leichte Tanzmusik spielten. Mit ihrer eigenen Quadrille um 0:45.
Gute Musik und schöne Damen im Zeremoniensaal
Sinus & Co
Die Quadrille unter der Leitung von Simone Rueff verpassten wir leider, einerseits wegen den tollen Masken, andererseits wegen dem Roulette der Casinos Austria, bei dem man gegen einige Euros als Spende für die Cliniclowns im Gegenzug Jetons erhielt, und diese verspielen konnte. Dann war es auch schon an der Zeit sich die Damenspende abzuholen, die dieses Jahr aus einem Anhänger aus Swarovski Steinen von Johann Eichbauer bestand.
Bei manchen Damen bleibt man als Fotograf dauernd hängen
Großartige Masken
Dann war es leider wieder an der Zeit, den Ball zu verlassen, den schließlich folgt nach jedem Montag ein Dienstag, und somit ein Arbeitstag. Gerne wären wir länger geblieben und hätten die lockere Atmosphäre genossen und die unzähligen Masken und Studenten in Coleur beobachtet, doch leider bleibt uns nichts anderes übrig als uns auf nächstes Jahr zu freuen.
Weitere Fotos vom Ball gibt es in unserer Fotogalerie
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