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Ball der Hochfinanz 2008
Der Ball der Hochfinanz fand dieses Jahr zum dritten Mal statt und präsentierte sich ganz im Zeichen des Feuers. Der Veranstalter, die ARTS Asset Management GmbH, veranstaltete für die Gäste ein Dinner mit Einlass um 19:00, während die ersten regulären Ballgäste um 20:30 hereingelassen wurden. Ins Palais Ferstel führte die Besucher ein roter Teppich, vorbei an neuen Modellen des exklusiven Autoherstellers Aston Martin (Schnäppchenpreise jenseits der 200 000€). Dass der Ball gerade hier stattfand, ist äußerst passend, schließlich war das Haus früher die erste Börse Wiens.

Saal mit (noch) auf das Essen wartenden Dinnergästen

Tanzsaal mit der Big Band von Helmut Steubl
Dass der Ball sich dem Motto "Feuer" verschrieben hatte, wurde bereits beim Aufgang über die beeindruckende Stiege des Palais Ferstel klar. Hier stand auf dem kleinen Balkon, Fackel in der Hand, ein Akteur der später auftretenden Gruppe "Phoenix Fire" und machte neugierig auf die Mitternachtseinlage. Im Hauptsaal angekommen stockte dem Ballbesucher kurz der Atem ob der beeindruckenden Holzkonstruktion, welche das Dach des Saales stützte. Es zeigt sich immer wieder, dass auch die Palais wunderbar geeignete Veranstaltungsorte für Bälle und Tanzveranstaltungen sind. Hier zeigte sich, dass die Dinnergäste, die bei zahlreichen runden Tischen saßen, erst bei der Nachspeise waren und die Kellner noch hurtig hin und her huschten. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 21:20 und kurz vor der Eröffnung. Unverständlich dabei war vor allem, dass die Kellner für einen einzigen Tisch bis zu 5 Minuten brauchten, bis alle Gäste dieses Tisches bedient wurden.

Der Veranstalter (rechts) Mag. Leo Willert

Kellner mit der Nachspeise
Dann wurde mit kleiner Verspätung kurz das Programm des Abends vorgestellt und Mag. Leo Willert, Head of Trading bei ARTS, begrüßte die Besucher. Die Eröffnung erfolgte durch die Tanzschule Stanek, beginnend mit einer vollständigen Fledermausquadrille sowie einem daran anschließenden recht netten Eröfffnungstanz. Die Quadrille hätte jedoch nicht sein müssen. Sie passte nicht wirklich in das Konzept. Der Abschlußwalzer, das muss man jedoch anerkennen, war wirklich äußerst solide. Unmittelbar nach der Eröffnung stürzten die Gäste die Tanzfläche, welche die nächste Stunde auch wirklich dicht gedrängt war.

oben u. unten: Eröffnungskomitee der Tanzschule Stanek

Ein Teil der Besucher drängte nach dem Walzer gleich zur Bar, die gleich im Saal vorher leicht erreicht werden konnte. Hier fielen einem dann auch erstmals die vielen Details auf, bei denen sich die Veranstalter wirklich bemüht hatten. Es gab eine Übertragung der Eröffnung in die anderen Säle, alternativ wurden Fotos der Fotografin gezeigt, die vor und während der Eröffnung gemacht wurden. Das Motto des Balles zeigte sich auch in der Wahl der Beleuchtung, hier dominierten sehr stimmungsvoll vor allem Rot-, Orange- und Gelbtöne. Selbst die Tulpen, die auf vielen Stehtischen standen, schienen kleine Flammen darzustellen.

Der Großteil der Tänzer blieb am Parkett

Flammenförmige Tulpen
Auf dem Weg in das Café Central, welches ebenfalls für dieses Ball geöffnet hatte und als Ballräumlichkeit genutzt wurde, kamen wir an einer Tanzfläche bei einer Bar vorbei, bei der ein sehr eifriger DJ die Leute bei Laune hielt und später am Abend dann mehr Gäste zu sich zog als die Big Band im Hauptsaal. Im Café ruhten wir uns kurz aus und genossen die traditionelle Gulaschsuppe zu heißen Latein-Rhythmen. Hier wurde offensichtlich extra für den Ball etwas umgeräumt, sodass mitten im Café eine ausgezeichnete lateinamerikanische Band spielte und Tänzer mit feurigen Salsas unterhielt. Sogar eine Tanzfläche war hier nämlich hergerichtet worden.

Stiegen im Arkadenhof

Musik, Tanz und Cocktails im Arkadenhof

DJ
Um Mitternacht schließlich folgte eine feurige Einlage der zuvor schon erwähnten Gruppe "Phoenix Fire", welche aus 2 Burschen und 2 Mädels bestand. Dass in diesen Räumlichkeiten überhaupt mit Feuer "gespielt" werden durfte lag wohl an dem Vertrauen, welches die Veranstalter beim Vermieter der Räumlichkeiten genießen. Die rund zehnminütige Show konnte mit ihren spektakulären Einlagen absolut beeindrucken. Da wurde mit Feuer geworfen, jongliert, herumgewirbelt und vieles mehr. Nur war die Luft anschließend leider nicht mehr die beste. Ein starker Geruch nach Petroleum hing auch eine Stunde später noch in der Luft.
Nach der Quadrille folgte traditionell eine Publikumsquadrille, angesagt durch Tanzschulbesitzer Wolfgang Stanek. Erfreulicherweise nicht nur die Touren 1,2 und 6, sondern dazu auch die vierte.
Beim Verlassen des Balles bekamen wir eine Damen- UND eine Herrenspende überreicht. Etwas, was eher selten praktiziert wird, uns aber überaus freut. Die Damenspende bestand aus einem eleganten Handtaschenhalter, was uns aber erst nach dem Besuch der auf dem Beutel angegebenen Webadresse klar wurde. Ich hoffe, dass der Rest der Besucher dies auch entdeckte und sich nicht über diesen "seltsamen Briefbeschwerer" wunderte, wie wir anfangs. Die Herrenspende bestand aus einer Flasche Zweigelt, Selektion "Ball der Hochfinanz 2008".

oben und unten: heiße Latinorhythmen im Café Central
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ball sich auch dieses Jahr wieder wirklich übertroffen hat und Großartiges in der Organisation und im Gestalten des Ambientes geleistet hat. Eine äußerst gemütliche, warme und urwienerische, aber dennoch moderne Atmosphäre erwartete die Ballgäste. Einzig das Catering schien im Hauptsaal etwas schleppend zu gehen und irgendwie passte die Feuershow nicht zur Professionalität, die der Ball ausstrahlte. Auch wenn sie wirklich überaus beeindruckend und atemberaubend war und tum Thema passte. Auch schien der Ball etwas schwach besucht zu sein und es ist schwer vorstellbar, dass tatsächlich 600 Personen am Ball waren. Das Café Central erschien die meiste Zeit leider fast leer, auch wenn hier ausgezeichnete Musik geboten wurde. Die Idee, zuerst die Dinnergäste zu empfangen und erst später die Ballgäste erscheint mir eine großartige Idee.
Saal mit (noch) auf das Essen wartenden Dinnergästen
Tanzsaal mit der Big Band von Helmut Steubl
Dass der Ball sich dem Motto "Feuer" verschrieben hatte, wurde bereits beim Aufgang über die beeindruckende Stiege des Palais Ferstel klar. Hier stand auf dem kleinen Balkon, Fackel in der Hand, ein Akteur der später auftretenden Gruppe "Phoenix Fire" und machte neugierig auf die Mitternachtseinlage. Im Hauptsaal angekommen stockte dem Ballbesucher kurz der Atem ob der beeindruckenden Holzkonstruktion, welche das Dach des Saales stützte. Es zeigt sich immer wieder, dass auch die Palais wunderbar geeignete Veranstaltungsorte für Bälle und Tanzveranstaltungen sind. Hier zeigte sich, dass die Dinnergäste, die bei zahlreichen runden Tischen saßen, erst bei der Nachspeise waren und die Kellner noch hurtig hin und her huschten. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 21:20 und kurz vor der Eröffnung. Unverständlich dabei war vor allem, dass die Kellner für einen einzigen Tisch bis zu 5 Minuten brauchten, bis alle Gäste dieses Tisches bedient wurden.
Der Veranstalter (rechts) Mag. Leo Willert
Kellner mit der Nachspeise
Dann wurde mit kleiner Verspätung kurz das Programm des Abends vorgestellt und Mag. Leo Willert, Head of Trading bei ARTS, begrüßte die Besucher. Die Eröffnung erfolgte durch die Tanzschule Stanek, beginnend mit einer vollständigen Fledermausquadrille sowie einem daran anschließenden recht netten Eröfffnungstanz. Die Quadrille hätte jedoch nicht sein müssen. Sie passte nicht wirklich in das Konzept. Der Abschlußwalzer, das muss man jedoch anerkennen, war wirklich äußerst solide. Unmittelbar nach der Eröffnung stürzten die Gäste die Tanzfläche, welche die nächste Stunde auch wirklich dicht gedrängt war.
oben u. unten: Eröffnungskomitee der Tanzschule Stanek
Ein Teil der Besucher drängte nach dem Walzer gleich zur Bar, die gleich im Saal vorher leicht erreicht werden konnte. Hier fielen einem dann auch erstmals die vielen Details auf, bei denen sich die Veranstalter wirklich bemüht hatten. Es gab eine Übertragung der Eröffnung in die anderen Säle, alternativ wurden Fotos der Fotografin gezeigt, die vor und während der Eröffnung gemacht wurden. Das Motto des Balles zeigte sich auch in der Wahl der Beleuchtung, hier dominierten sehr stimmungsvoll vor allem Rot-, Orange- und Gelbtöne. Selbst die Tulpen, die auf vielen Stehtischen standen, schienen kleine Flammen darzustellen.
Der Großteil der Tänzer blieb am Parkett
Flammenförmige Tulpen
Auf dem Weg in das Café Central, welches ebenfalls für dieses Ball geöffnet hatte und als Ballräumlichkeit genutzt wurde, kamen wir an einer Tanzfläche bei einer Bar vorbei, bei der ein sehr eifriger DJ die Leute bei Laune hielt und später am Abend dann mehr Gäste zu sich zog als die Big Band im Hauptsaal. Im Café ruhten wir uns kurz aus und genossen die traditionelle Gulaschsuppe zu heißen Latein-Rhythmen. Hier wurde offensichtlich extra für den Ball etwas umgeräumt, sodass mitten im Café eine ausgezeichnete lateinamerikanische Band spielte und Tänzer mit feurigen Salsas unterhielt. Sogar eine Tanzfläche war hier nämlich hergerichtet worden.
Stiegen im Arkadenhof
Musik, Tanz und Cocktails im Arkadenhof
DJ
Um Mitternacht schließlich folgte eine feurige Einlage der zuvor schon erwähnten Gruppe "Phoenix Fire", welche aus 2 Burschen und 2 Mädels bestand. Dass in diesen Räumlichkeiten überhaupt mit Feuer "gespielt" werden durfte lag wohl an dem Vertrauen, welches die Veranstalter beim Vermieter der Räumlichkeiten genießen. Die rund zehnminütige Show konnte mit ihren spektakulären Einlagen absolut beeindrucken. Da wurde mit Feuer geworfen, jongliert, herumgewirbelt und vieles mehr. Nur war die Luft anschließend leider nicht mehr die beste. Ein starker Geruch nach Petroleum hing auch eine Stunde später noch in der Luft.
Nach der Quadrille folgte traditionell eine Publikumsquadrille, angesagt durch Tanzschulbesitzer Wolfgang Stanek. Erfreulicherweise nicht nur die Touren 1,2 und 6, sondern dazu auch die vierte.
Beim Verlassen des Balles bekamen wir eine Damen- UND eine Herrenspende überreicht. Etwas, was eher selten praktiziert wird, uns aber überaus freut. Die Damenspende bestand aus einem eleganten Handtaschenhalter, was uns aber erst nach dem Besuch der auf dem Beutel angegebenen Webadresse klar wurde. Ich hoffe, dass der Rest der Besucher dies auch entdeckte und sich nicht über diesen "seltsamen Briefbeschwerer" wunderte, wie wir anfangs. Die Herrenspende bestand aus einer Flasche Zweigelt, Selektion "Ball der Hochfinanz 2008".
oben und unten: heiße Latinorhythmen im Café Central
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ball sich auch dieses Jahr wieder wirklich übertroffen hat und Großartiges in der Organisation und im Gestalten des Ambientes geleistet hat. Eine äußerst gemütliche, warme und urwienerische, aber dennoch moderne Atmosphäre erwartete die Ballgäste. Einzig das Catering schien im Hauptsaal etwas schleppend zu gehen und irgendwie passte die Feuershow nicht zur Professionalität, die der Ball ausstrahlte. Auch wenn sie wirklich überaus beeindruckend und atemberaubend war und tum Thema passte. Auch schien der Ball etwas schwach besucht zu sein und es ist schwer vorstellbar, dass tatsächlich 600 Personen am Ball waren. Das Café Central erschien die meiste Zeit leider fast leer, auch wenn hier ausgezeichnete Musik geboten wurde. Die Idee, zuerst die Dinnergäste zu empfangen und erst später die Ballgäste erscheint mir eine großartige Idee.
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