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Ball der Universität für Bodenkultur 2009 - Ein Bericht
Der Boku Ball (23. Jänner) ist einer der farbenprächtigsten Bälle Wiens (andere gute Beispiele sind der Jägerball und der Ball der Offiziere) und bereits zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste anwesend. Ich fand den Effekt, die Eröffnungspaare an der Seite aufzureihen, recht interessant. Natürlich passiert dieses Aufstellen auch auf anderen Bällen, aber wenn die Paare in Dirndl und Trachtenanzügen gekleidet sind gibt es viel mehr Unterschiede zu beobachten. Außerdem tragen auf diesem Ball auch zahlreiche Gäste Tracht. Sehr farbenfroh.
Dirndl und Trachten bei den Ehrengästen
Die Eröffnung wurde gut über die Bühne gebracht. Es gab einen netten Chor vom Balkon aus und die Reden waren kurz und prägnant. Auch das Publikum war aufmerksam. Das Eröffnungskomitee tanzte einen Volkstanz, was sehr passend war. Ich war sehr beeindruckt und erfreut zu sehen, dass die Ehrengäste auch als Teil der Eröffnung tanzten. Erst dann kamen die übrigen Ballgäste zu ihrem ersten Walzer.
Bunte Kleidungsvielfalt am Ball der Bodenkultur
Die Besucher dieses Balles sind ein komplett anderes Publikum als auf anderen Bällen in der Hofburg mit nur geringer Überlappung. Meine Hofnung ist, dass die Miniröcke nächstes Jahr schon beim Eingang ausgefiltert werden.
Der Boku Ball ist ein recht freundlicher Ball. Ich mochte besonders den Saal gegenüber der Garderobe, wo traditionelle österreichische Volksmusik gespielt wurde, und den Zeremoniensaal. Leider erschien mir die Band im Festsaal akustisch eher wischi-waschi. Der Metternichsaal erschien mir etwas ungenutzt, was verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass der Ball von den Gästen her einer der vier größten in der Hofburg ist.
Zusammenfassend ist der Boku Ball ein netter, typischer und traditioneller Wiener Ball.
Csaba Gabor
übersetzt aus dem Englischen von Stefan Bugovsky
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